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Misteltherapie

Die Misteltherapie ist ein Verfahren der Phytotherapie, das auf den Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, zurückgeht.
Die Behandlung mit Mistelextrakten zählt heute zu den häufigsten Formen alternativer Tumortherapien und wird meist begleitend eingesetzt - auch in Kombination mit aktuellen schulmedizinischen Therapiemethoden. Unter Schulmedizinern ist die Misteltherapie umstritten, wird aber nicht generell abgelehnt.

Mögliche Vorteile und Wirkungen der Misteltherapie:

  • Reduktion der Nebenwirkungen von Standardtherapien
  • Verbesserung der Wirkung von Standardtherapien
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verbesserung der Lebensqualität

Das Mistelpräparat wird zwei- bis dreimal pro Woche unter die Haut gespritzt. Nach 14 Injektionen (ca. fünf Wochen) wird eine Woche Pause eingelegt. Die Pausen verlängern sich von Jahr zu Jahr.
Nebenwirkungen bestehen vor allem aus Rötungen an der Einstichstelle (positive Immunreaktion) und Fieber (38 °C sollten nicht überschritten werden).
Bei Brustkrebs sollte über mindestens drei Jahre therapiert werden.

Die Misteltherapie ist ein anerkanntes Verfahren in der komplementären Krebstherapie, das als begleitende Behandlung bei einer Vielzahl an Krebsleiden zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt und die Immunsituation der Patienten stärkt.

Weitere Informationen unter:

http://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/mistel.php

Bitte beachten Sie:
Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Die genannten Effekte hängen von vielen Faktoren ab und können von Patient zu Patient variieren. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht versprochen werden. Dies ist bei allen medizinischen Behandlungen so, unabhängig, ob diese eine klassische schulmedizinische oder eine naturheilkundliche Behandlung ist.