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Analerkrankungen

Nicht selten werde ich in der Sprechstunde gefragt, ob die Untersuchung und Behandlung bei Beschwerden im Enddarmbereich auch "etwas für die Frauenärztin" sei... Dies kann ich nur bestätigen! Ab dem Alter von 50 Jahren ist die Austastung des Enddarms zudem Bestandteil der Krebsvorsorgeuntersuchung.

Wenn Sie Beschwerden im Analbereich haben, sprechen Sie mich bitte an, am besten noch vor der gynäkologischen Untersuchung.

Probleme im Enddarmbereich bzw. an der empfindlichen Haut um den After sind sehr häufig und meistens gut und schmerzlos behandelbar. Eine weit verbreitete Erkrankung sind Hämorrhoiden, knotige Erweiterungen der Gefäße im Enddarm (Rektum). Schwangerschaft, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine Bindegewebsschwäche sind hierfür häufige Ursachen.

Eine schonende Intimhygiene und das Vermeiden starker mechanischer Reize (rauhes WC-Papier, zu enge Hosen) beugt Reizungen wirksam vor. Bereits eine sanfte, fettende Pflege der sensiblen Haut im Anusbereich kann schmerzhafte Hautreizungen sowie Fissuren (Einrisse) und andere leichte Beschwerden deutlich lindern. Bei ausgeprägten Symptomen und unklaren Befunden kann die Vorstellung beim Proktologen (Enddarmspezialist) erforderlich sein.

Ich unterstütze Sie gerne bei den notwendigen Schritten zu einer gezielten Untersuchung und Behandlung.