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Untersuchungen zur Fruchtbarkeit bei der Frau

 Vor Behandlung der ungewollten Kinderlosigkeit ist eine eingehende Abklärung erforderlich.

Um eine Hormonstörung auszuschließen, wird eine umfassende Blutuntersuchung durchgeführt. Hormonstörungen sind oft relativ leicht medikamentös zu behandeln.

Weitere Ursachen können sein:

  • Myome und Polypen in der Gebärmutter (gutartige Neubildungen)
  • Anatomische Formveränderungen der Gebärmutter
  • Endometriose (versprengte Inseln von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle)
  • Verwachsungen im Bauchraum, z.B. nach schweren Entzündungen und Infektionen
  • Stressbelastung, zu hoher Erwartungsdruck

Die Abklärung möglicher Ursachen erfolgt zunächst in der Arztpraxis durch eine gynäkologische Untersuchung und Ultraschall.

Bei schwerwiegenden Problemen wird die weitere Diagnostik in der Klinik oder einer spezialisierten Kinderwunschpraxis durchgeführt. Eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) sowie Bauchspiegelung (Laparaskopie) sind heute Routineuntersuchungen, die ohne größere Risiken in Narkose ambulant vorgenommen werden können.

Nicht selten muss geprüft werden, ob die Eileiter durchgängig und frei beweglich sind. Hierzu ist entweder eine Bauchspiegelung oder Kontrastmitteluntersuchung per Ultraschall erforderlich, die in spezialisierten Abteilungen (Krankenhaus, Kinderwunschklinik) durchgeführt werden kann.